Flug- und Fernreisen im Fokus

Presseschau
  • Erschienen am 25.07.2017
  • Zeitung: Bus Blickpunkt, Juli 2017
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Flug und Fernreisen im Fokus

Mit Vertrauen bei den Kunden punkten

Reisen mit dem Flugzeug, gerne in entfernte Destinationen spielen auch im Portfolio von Bus- und Gruppenreiseveranstaltern zunehmend eine wichtige Rolle. Denn auch zu klassischen Busreisezielen in Osteuropa, Spanien oder Skandinavien erfolgt die An- und Abreise immer öfter mit dem Flugzeug. Auch der Wunsch der Kunden nach neuen Reiseerlebnissen in interessanten Regionen spielt in dieser Entwicklung eine Rolle. Bus Blickpunkt hat mit Kirsten Wolff, Geschäftsführerin von Wolff Reisen, über die Entwicklung im Flug- und Fernreisesegment gesprochen und gibt darüber hinaus Ausblick auf neue Reiseziele und Trends verschiedener Anbieter.

Seit über 50 Jahren entdeckt Wolff Ost Reisen aus dem Furth im Wald stets neue interessante Reiseziele für Bus- und Gruppenreiseveranstalter und hat den Reisehorizont deutlich erweitert. Zwar machen Ziele in Osteuropa immer noch einen großen Teil des Angebotsportfolios des Paketreiseveranstalters aus, doch der Markt für Fern- und Flugreisen entwickelt sich, wie Kirsten Wolff erklärt. Die Vorteile für Busunternehmer, auch Reisen beispielsweise entlang der Seidenstraße, ins Programm zu nehmen, liegen auf der Hand: einerseits stellen diese antizyklischen Reiseziele, die vornehmlich in der Nebensaison bereist werden, eine sehr gute Ergänzung zu den Angeboten der Hauptsaison dar, zum anderen halten Ziele wie Armenien, Georgien oder Iran das Interesse der Kunden wach, die etwas Neues und Originelles geboten möchten, so Wolff weiter.

Antizyklische Ziele bieten Vorteile

Exzellente Kenntnis von Land und Leuten und sehr gute Kontakte vor Ort sind hierbei jedoch das A und O. Daher reisen Kirsten Wolff und ihr Mann Hartmut regelmäßig in die von ihnen angebotenen Regionen (und darüber hinaus), um aktuelle Entwicklungen vor Ort zu beobachten, neue Ideen zu sammeln und einen engen Austausch mit örtlichen Reisepartnern zu halten, was diese sehr zu schätzen wissen, denn das Interesse der örtlichen Partner an der Heimat ihrer Gäste und deren Befindlichkeiten ist groß. Das schafft Vertrauen und dieses ist wichtig, denn neben dem großen Erfahrungsschatz der Wolffs verlassen sich ihre Kunden aus der Bus- und Gruppenreisebranche auf eine optimale Abwicklung und entsprechenden Service vor Ort, den ihre vornehmlich ältere Kundschaft gewohnt ist. Stimmt dieser Rahmen, geben die sogenannten "Best Ager" in der Regel auch ihrem vertrauten Busreiseveranstalter in der Region den Vorzug, statt großen Reiseunternehmen oder Studienreiseveranstaltern, die dieser Region ebenfalls in großem Umfang anbieten. Denn diese offerieren ihre Reisen in der Regel in ganz Deutschland, entsprechend vielschichtig und oft wenig homogen ist die Reisegesellschaft. Bei ihrem regionalen Veranstalter wissen die Kunden hingegen, dass sie aufgrund der regionalen Zusammengehörigkeit Vertrauen fassen und schneller Anschluss finden können.
Auch wenn sich östliche Reisegebiete heute vielerorts durch moderne Standards auszeichnen, agieren Busunternehmer mitunter vorsichtig beim Aufsetzen neuer Programme. Oft kennen sie sich in den Regionen nicht aus und haben viele Fragen. Wolff Ost Reisen steht hier mit Rat und Tat zur Seite. Und auch hier spielen Vertrauen und Offenheit eine zentrale Rolle, daher zeigen Kirsten Wolff und ihr Team klar Vorteile aber auch Unzulänglichkeiten einer Destination auf. "Die Kunden erwarten Transparenz und die bieten wir", erklärt die Unternehmerin. Die An- und Abreise zu weiter entfernten Reisezielen wie Armenien oder Georgien erfolgt natürlich per Flugzeug, aber auch traditionelle Busreiseziele nach Süd- und Osteuropa oder Skandinavien werden immer öfter mit dem Flugzeug angeflogen. Hierbei steht weniger der Kostenfaktor als vielmehr der Zeitgewinn im Vordergrund, da viele Reisende "Mammutanreisen" von 14 Stunden und mehr zunehmend scheuen. (...)