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Serbien Montenegro
Einreise und Fakten
Karte Serbien
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Einreise für Deutsche Visumfrei für Serbien und den Kosovo für einen Aufenthalt bis zu maximal 90 Tagen, notwendig sind der bei Einreise mindestens noch 3 Monate gültige Reisepass (auch der Vorläufige Reisepass), Rück- oder Weiterreisetickets und -papiere (oder Kfz) sowie ausreichende Geldmittel für den Aufenthalt. Für die Einreise nach Serbien genügt auch der mindestens noch 6 Monate gültige Personalausweis.
Landesdaten
Lage Die Republik SERBIEN liegt mitten auf der Balkanhalbinsel. Sie grenzt im Norden an Ungarn, im Osten an Rumänien und Bulgarien, im Süden an Mazedonien, den Kosovo und Montenegro sowie an das Adriatische Meer und im Westen an Bosnien-Herzegowina und Kroatien. Fläche: ca. 55.968 km². Zur Republik Serbien gehört die Provinz Vojvodina. Serbien ist eingeteilt in 24 Kreise.
Einwohner Bevölkerung: 9,8 Millionen Städte: Beograd (Belgrad, Hauptstadt) ca. 1,3 Millionen, Novi Sad ca. 234.000, Nis ca. 178.000, Pristina ca. 166.000, Kragujevac ca. 146.000, Subotica ca. 107.000.
Sprache Die Amtssprache ist Serbisch.
Zeitverschiebung Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Auch in Serbien gilt die europäische Sommerzeit, die MEZ +1 Stunde entspricht.
Telefon/Post
Post Luftpost nach Europa benötigt etwa ein bis zwei Wochen.
Telefon Die Vorwahl von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Serbien ist 00381. Von Serbien nach Deutschland wählt man 0049, nach Österreich 0043 und in die Schweiz 0041. Telefonkarten gibt es in Postämtern und Tabakgeschäften. NOTRUFNUMMERN: Polizei 92, Unfallrettung 94, Feuerwehr 93.
Mobilfunk Netztechnik: GSM 900/1800. Derzeit gibt es Roamingverträge mit Anbietern in Serbien von E-Plus, O2, T-Mobile und Vodafone. Die Mobilfunkerreichbarkeit umfasst nahezu das ganze Land.
Internet Länderkürzel: .yu oder .rs
Feiertage 1. und 2. Januar (Neujahr), 7. Januar (Orthodoxes Weihnachten), 27. Januar (Sveti Sava, Arbeitstag, in der Regel Feiern in den Betrieben), 15. Februar (Tag der serbischen Verfassung), 22. April (orthodoxer Karfreitag) 25. April (orthodoxer Ostermontag), 1. und 2. Mai (Tag der Arbeit), 9. Mai (Europatag, Arbeitstag), 28. Juni (Vidovdan, Arbeitstag, an dem gefeiert wird), 8. Oktober (Jom Kippur, jüdisch), 25. Dezember (Weihnachten Westkirche). Den wichtigsten Religionsgemeinschaften werden verschiedene Feiertage eingeräumt. Wenn ein staatlicher Feiertag auf den Samstag oder Sonntag fällt, ist der nächste Arbeitstag frei. Liegt zwischen dem Wochenende und einem Feiertag nur ein Arbeitstag, wird es den Unternehmen freigestellt, diesen als Feiertag zu begehen. Die Hauptferienmonate sind Juli und August.
Öffnungszeiten Geschäfte: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-16 Uhr, Geschäfte in Stadtzentren täglich 8-21 Uhr; Lebensmittelgeschäfte oft ab 6 Uhr geöffnet; Post: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-15 Uhr; Banken: Mo bis Fr 8-19 Uhr, Sa 8-12 Uhr; Firmen und Büros: Mo bis Fr 8.30 bis 16 Uhr; Behörden: Mo bis Fr 8-15 Uhr oder 8.30 bis 16 Uhr..
Kleidung Für einen Aufenthalt während des Sommers genügt es, wenn man leichte Sommerkleidung mitnimmt. Für die Gebirgsgegenden sollte man aber trotzdem noch Wollsachen einpacken. Für die anderen Jahreszeiten ist Übergangskleidung bzw. gute Winterkleidung angebracht. An Regenschutz sollte man denken.
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Land und Leute
Karte Serbien
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Geschichte/Politik Schon ab ca. 7.000 v. Chr. waren Teile des heutigen Gebietes von Serbien besiedelt. Thraker und Illyrer kamen im 1. Jahrtausend v. Chr., dann folgten im 6. Jahrhundert v. Chr. griechische Siedlungen. Ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. kam die Region unter den Einfluss Roms und nach der Teilung des Römischen Reiches zu Ostrom. In das langsam christianisierte Reich wanderten im 6. Jahrhundert n. Chr. Slawen ein. Das mittelalterliche Serbien wurde selbstständig und umfasste Mitte des 14. Jahrhunderts weite Teil des Balkans. Im 15. Jahrhundert unterlagen die Serben den Osmanen, und Serbien wurde osmanische Provinz. Nach verschiedenen Aufständen wurde Serbien 1817 autonome Provinz innerhalb des Osmanischen Reiches und 1882 unabhängiges Königreich. Aus den Wirren des Ersten Weltkrieges entstand das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, das 1929 zu Jugoslawien wurde. Das Reich zerbrach 1941 und wurde 1945 unter Tito wieder geeint. Nach dem Tod Titos begannen 1981 Unruhen in Teilrepubliken. Jugoslawien zerbrach 1991/92 in die unabhängigen Staaten Slowenien, Kroatien, Mazedonien, Bosnien-Herzegowina und die Bundesrepublik Jugoslawien mit den Teilrepubliken Serbien und Montenegro. Am 21. Mai 2006 stimmten 55,5 Prozent der Montenegriner, die bei der Wahl teilgenommen hatten, für die Unabhängigkeit von Serbien - der letzte Staatenbunden des ehemaligen Jugoslawiens löste sich damit auf. Serbien gilt als der alleinige Rechtsnachfolger der Union. Als erstes Land hatte Island am 8. Juni 2006 Montenegro anerkannt, danach folgte u.a. die EU am 12. Juni und am 15. Juni 2006 Serbien. Kosovo hat sich am 17. Februar 2008 für unabhängig erklärt. Die völkerrechtliche Anerkennung durch Deutschland ist am 21. Februar 2008 erfolgt. Die Anerkennung der EU und NATO erfolgte ebenfalls. Einige Staaten lehnen die Anerkennung ab, viele Staaten haben noch keine Stellung bezogen. Von Serbien wird die Unabhängigkeit nicht anerkannt.
Wirtschaft Wichtigste Anbauprodukte in der Landwirtschaft sind Weizen, Mais, Zuckerrüben, Kartoffeln und Obst. Aus dem angebauten Wein werden zum Teil hervorragende Weine gekeltert. Wichtige Industriezweige sind Bergbau, Stahlproduktion, Maschinenbau und Zementproduktion. Durch die politischen Unruhen und den Zerfalls des alten Jugoslawiens sowie wegen anhaltender Sanktionen und Unruhen wurde und wird die Wirtschaft des Landes stark beeinträchtigt. Serbien hat eine Arbeitslosenquote von ca. 40 Prozent, dazu eine Inflationsrate über 100 Prozent.
Religion Zwei Drittel der Bevölkerung sind serbisch-orthodoxe Christen. Vor allem im Kosovo gibt es Muslime (19 Prozent der Bevölkerung). Minderheiten sind katholische Christen und Juden.
Vegetation Im Norden des Landes findet man Mischlaubwälder, weiter Richtung Süden Hartlaubwälder und an der Küste ganz mediterran Olivenbäume und Macchien.
Tierwelt In den Wäldern von Serbien kann man noch Bären finden (z.B. den Braunbär), Wölfe, Luchse und Wildkatzen. Zahlreich sind Wildschweine, Rotwild und Füchse. Steinadler, das Auerhuhn und die Zwergohreule kann man besonders im Nationalpark Durmitor sehen.
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Gebräuche, Kulinarisches
Karte Serbien
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Kulinarisches Die Küche in Serbien ist so vielfältig wie die im Lande lebenden Volksgruppen. Bekannte heimische Spezialitäten sind Cevapcici (Hackfleischröllchen), Raznjici (Rind- und Schweinefleischspieße mit viel Zwiebeln), Sarma (Rindfleisch und Reis in Wein- und Sauerkrautblätter gerollt) und Pljeskavica (dünne Hackfleischfladen). Weit verbreitete Nationalgerichte sind auch Djuvec, serbisches Reisfleisch mit Gemüse, Pihtije (Schweine- oder Entenfleisch in Sülze) sowie Musaka, ein Auflauf aus Kartoffeln und Hackfleisch. In Küstengebieten werden Fisch und Meeresfrüchte mit Kartoffeln, Reis oder Proja (Maisbrot) serviert und sind meist recht scharf gewürzt. Als Nachtisch werden oft Alva (gehackte Nüsse in Honig) oder Lokum (türkischer Honig) serviert. In Serbien werden über 300 Weinsorten angebaut, besonders bekannt sind Peljesac, ein roter schwerer Wein sowie der trockene weiße Grk. Von den vielen exzellenten Schnapssorten seien hier nur Slivovic, Maraskino und Pelinkovac erwähnt.
Sitten und Gebräuche In Serbien sind vielfältige Kultureinflüsse präsent. Die Gastfreundlichkeit und Kontaktfreudigkeit der Menschen dort ist beinahe schon sprichwörtlich und oft wird man zu einem türkischen Kaffee oder einem Slivovic eingeladen. Die beste Gelegenheit, etwas über die unterschiedlichen Bräuche des Landes zu erfahren, sind die zahllosen Feste, die über das ganze Jahr verteilt in allen Regionen gefeiert werden. Traditionelle Tänze und Trachten, volkstümliche Musik und kulinarische Köstlichkeiten gehören immer dazu.
Souvenirs Beliebte Souvenirs sind volkstümliche Gegenstände wie Schnitz- und Töpfereiarbeiten, Teppiche und Kelims sowie Kupfer- und Messinghandwerk. Ebenso beliebte Mitbringsel sind Dzezva, kleine Töpfchen mit langem Griff, in denen türkischer Kaffee zubereitet wird und filigrane Arbeiten aus Silber und Kupfer. Naive Malereien von Künstlern des Landes sind mittlerweile weit über die Grenzen des Landes bekannt und in allen Gegenden des Landes zu finden.
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Klima und Wetter
Karte Serbien
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Klimadiagramm
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Klimainformationen Im Norden Serbiens herrscht Kontinentalklima mit ausgeprägten Temperaturschwankungen zwischen den Jahreszeiten, im Süden ein eher gemäßigtes kontinentales Klima mit etwas geringeren Temperaturschwankungen. In den höheren Gebirgen des südlichen Landesteils ist das Klima entsprechend der Höhe kälter. Die Winter in Serbien sind im allgemeinen kurz, kalt und schneereich, die Sommer sind warm. Der kälteste Monat ist der Januar, der wärmste der Juli. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 10°C, die durchschnittliche Niederschlagsmenge bei 896 mm.
Beste Reisezeit Die beste Zeit für Reisen nach Serbien ist das Frühjahr und der Herbst.
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Gesundheit
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Vorgeschriebene Impfungen Keine.
Empfohlene Impfungen Für Individualreisende Hepatitis A.
Informationen zur Malaria
Malaria Kosovo ist malariafrei.
Verbreitung Serbien ist malaria-frei.
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Geld und Umtausch
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Währung
Währungseinheit Währungseinheit: Serbischer Dinar (RSD) 1 Serbischer Dinar = 100 Para. Im Kosovo ist der Euro die offizielle Landeswährung. Derzeitiger Kurs: 1 Euro = ca. 84,87 RSD 1 US-$ = ca. 62,73 RSD
Hinweise Im Kosovo ist der Euro Hauptwährung. Bei den unten aufgeführten Umrechnungskursen handelt es sich um reine Sortenkurse für den Bargeldtausch am Bankschalter, d.h. sie nennen den aktuellen Wert, den der Reisende beim Umtausch am Bankschalter (Schalterkurse in Deutschland) erhält. Hinzu kommen dann noch die von der jeweiligen Bank abhängigen Umtauschgebühren. Die Kurse sind nicht geeignet zur Umrechnung von Rechnungen etc., da hierfür meist "Devisenkurse" zugrunde gelegt werden.
Devisenbestimmungen/Umtausch Einfuhr Fremdwährung: Beträge ab 15.000 Euro dürfen nur noch per Banküberweisung eingeführt werden. Beträge bis 15.000 Euro siehe unter Deklaration. Einfuhr Landeswährung: bis zu 120.000 RSD, jedoch nur in Banknoten zu höchstens 1.000 RSD. Eine Summe über 120.000 RSD kann eingeführt werden, wenn eine Bankbescheinigung als Nachweis vorgelegt wird, dass die Geldsumme im Ausland gekauft wurde. Deklaration: Ja - bei der Einfuhr von Fremdwährung nach Serbien müssen Beträge zwischen 10.000 und 15.000 Euro schriftlich deklariert werden, der Beleg ist bis zur Ausreise aufzubewahren. Verstöße gegen die Anmeldepflicht werden bei Ausreise mit der Beschlagnahmung von Devisen bestraft. KOSOVO: Beträge über 10.000 Euro oder Gegenwert in anderen Fremdwährungen, müssen bei Einfuhr in den KOSOVO schriftlich deklariert werden. Bei Nicht-Beachtung droht ein Strafzoll in Höhe von 25 Prozent, bezogen auf den Wert der nicht deklarierten Geldmenge. Ausfuhr Fremdwährung: Aus Serbien können ohne Nachweis über die Herkunft des Geldes bis zu 2.000 Euro ausgeführt werden. Darüber hinaus ist die Ausfuhr von Fremdwährung in Höhe der deklarierten Einfuhr möglich. Für Staatsangehörige von Serbien gelten andere Bestimmungen. Ausfuhr Landeswährung: bis zu 120.000 RSD, jedoch nur in Banknoten zu höchstens 1.000 RSD. Umtauschempfehlung: im Reiseland Umtausch: Es empfiehlt sich unbedingt die Mitnahme von Bargeld in Euro und der Umtausch vor Ort. Da der Euro in Serbien nicht mehr als offizielles Zahlungsmittel gilt, sollten bereits an der Grenze ausreichend Euro in RSD getauscht werden. Auch für den Kosovo wird die Mitnahme von ausreichend Bargeld empfohlen. Geldüberweisungen sind mittels WESTERN UNION möglich. Internationale Kreditkarten: Nein - In Serbien werden Kreditkarten grundsätzlich nicht anerkannt. Im Kosovo sind Zahlungen mit EC-Karte oder Kreditkarte in vielen Restaurants und größeren Geschäften möglich. Euroschecks: Nein Geldautomat: Ja - Das Geldautomatennetz im Kosovo ist mittlerweile auch außerhalb der großen Städte relativ gut ausgebaut. Bei der Benutzung von Geldautomaten außerhalb von Bankfilialen sollten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden. Reiseschecks: Nein - Reiseschecks können in Serbien und im Kosovo nicht eingetauscht werden.
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Wichtige Adressen
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Auskunftstellen
Botschaften und Konsulate
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Reisetipps
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Sehenswertes Belgrad Die Hauptstadt von Serbien liegt an der Mündung der Save in die Donau. Obwohl die Gegend um Belgrad vermutlich schon seit der Steinzeit besiedelt ist, sind nur wenige historische Gebäude zu sehen - Belgrad wurde über 40-mal in seiner Geschichte zerstört. Sehenswert ist die Belgrader Festung, ein einzigartiger Verteidigungskomplex, mit dessen Bau schon im ersten Jahrhundert n.Chr. begonnen wurde. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Alte und das Neue Schloss, die Bajrak-Moschee und die orthodoxe Kathedrale. Belgrad beherbergt über 50 Museen, unter anderem das Nationalmuseum, das Ethnografische Museum und das Museum für Moderne Kunst. Kotor Klöster Viele Klöster aus dem Mittelalter zeugen noch heute von einer eigenständigen serbischen Bautradition. Besonders einducksvoll sind die Klöster von Pec (etwa 1250 erbaut) und Gracanica (Anfang des 14. Jahrhunderts) bei Pristina. Sehr gut erhaltene Fresken im Stil der Paliaiologischen Renaissance finden sich in dem berühmten Kloster Decani (14. Jahrhundert) in der Nähe von Pec. Durmitor-Nationalpark
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Reisehinweise
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Reisehinweise Serbien: Die Situation in Serbien ist zurzeit entspannt. Reisende sollten sich jedoch im Vorfeld einer Reise nach Serbien und bei Aufenthalten dort über die Medien informieren. Gute Informationsmöglichkeiten über aktuelle Ereignisse in englischer Sprache bieten die Tageszeitung Blic unter www.blic.co.yu. oder die Internetseiten des Fernsehsenders B92 unter www.b92.net Die ehemals serbische Provinz Kosovo hat sich im Februar 2008 für unabhängig erklärt. In diesem Zusammenhang warnt das Auswärtige Amt vor der Teilnahme an Demonstrationen und rät, Menschenansammlungen grundsätzlich zu meiden. In bestimmten Regionen Südserbiens, z.B. in den Gebieten um Bujanovac, Medvedja und Presevo, muss wegen der Kosovo-Problematik ebenfalls mit einer angespannten Situation gerechnet werden. Kosovo: Das Auswärtige Amt rät derzeit von nicht notwendigen Reisen in den Norden Kosovos ab. Im Norden des Landes, der hauptsächlich von Serben bewohnt ist, kommt es an den Grenzübergängen zu Serbien seit dem 26. Juli 2011 zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Serben und Kosovaren. Grundsätzlich sollten sich Reisende bei Aufenthalten im Kosovo über lokale Medien auf dem Laufenden halten und Menschansammlungen und Demonstrationen unbedingt meiden. Dies gilt wegen der aktuellen Entwicklung zurzeit ganz besonders für das nördliche Grenzgebiet zu Serbien, die Grenzübergänge zu Serbien (bei Brnjak bzw. bei Jarinje) sollten zunächst gemieden werden. Weitere Informationen zur Sicherheitssituation im Reiseland sind auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts zu finden.
Allgemeine Vorsichtsmaßnahmen STRAFRECHT IN SERBIEN UND IM KOSOVO: Der Handel oder der Besitz von Drogen wird in Serbien streng strafrechtlich verfolgt. Auch geringe Mengen, z.B. für den Eigenbedarf, darf man nicht besitzen. SPERR-NOTRUF: Deutsche können ihre EC-Karten, Kreditkarten, Handys und einige andere elektronische Berechtigungen über die Sperr-Notruf-Nummer ++49 116 116 (aus dem Ausland neben ++49 116 116 auch ++49 30 4050 4050 wählbar) rund um die Uhr sperren lassen. Der Anrufer wird mit den Herausgebern der jeweiligen Medien verbunden, sofern diese sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Eine Liste der angeschlossenen Herausgeber ist im Internet unter www.sperr-ev.de zu finden. Ebenso ist es möglich, die Online-Ausweisfunktion (elektronischer Identitätsnachweis - eID) des neuen Personalausweises unter den oben genannten Nummern sowie unter 0180 1 333 333 (Bürgerservice des Bundesinnenministeriums) sperren zu lassen.
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Datenbank Stand vom: 2012-05-08 14:15:16
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