Fernsehtipps
Sehenswerte Fernsehsendungen über unsere Reiseländer
Wo:
WDR
Wann: Dienstag, 07.02.2012
Wann: Dienstag, 07.02.2012
Die Reihe "Wildes Russland" zeigt zum ersten Mal die Natur des riesigen Landes zwischen Schwarzem Meer und Pazifischen Ozean. Fernab der Metropolen Moskau und St. Petersburg offenbart sich eine ursprüngliche Welt mit rauen Gipfeln und endloser Weite, ungezähmten Flüssen und einer unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt. "Wildes Russland" zeigt in atemberaubender Qualität die einzigartigen Landschaften und Artenvielfalt des größten Staates der Erde. Die fünfte Folge führt den Zuschauer in Russlands Fernen Osten. Ein zerklüftetes Land aus Wasser und Eis, mit sanften waldbedeckten Hängen und einer schroffen Steilküste - das ist Ussurien, das Revier des Sibirischen Tigers. Hier im Fernen Osten Russlands stößt die größte Landmasse der Welt an den Pazifik. Die Küstenlandschaft zeigt sich schon in exotischem, asiatischem Gewand, und der Chankasee an der Grenze zu China und Korea schmückt sich im Sommer mit prachtvollen Lotusblüten - tatsächlich ist dieser See das weltweit größte Biotop der Wasserpflanze. Gleichzeitig beheimatet er ein außergewöhnliches Reptil - die langnasige Weichschildkröte, die ihren Namen aufgrund ihres biegsamen lederartigen Panzers trägt. Auch der seltene Riesenfischuhu geht in Ussuriens Gewässern auf die Jagd. Erstmals konnte dieser Greifvogel über wie unter Wasser gefilmt werden. An der Küste finden sich häufig die gepunkteten Sikahirsche; sie äsen nicht nur im dichten Wald, sondern verschmähen auch angespülte Algen nicht. Hier findet der Tiger immer wieder Beute. Sensationelle Aufnahmen zeigen erstmalig einen wilden Sibirischen Tiger am Strand. Raben und Geier räumen nur widerwillig das Feld, wenn der Herrscher des Waldes aufkreuzt und die Beute für sich beansprucht. Im Wald spielen die jungen Kragenbären in seiner Abwesenheit waghalsig im bunten Herbstlaub. Ihre Akrobatik in luftiger Höhe ist lebenswichtig: Wenn der Tiger hungrig zurückkehrt, sind die Baumwipfel ein sicheres Versteck vor ihm.
Wo:
ORF2
Wann: Samstag, 18.02.2012
Wann: Samstag, 18.02.2012
Von Hochosterwitz bis Miramare - Märchenschlösser am Rande der Alpen
Das Dreiländereck ist reich an idyllisch gelegenen Festungen und prächtigen Palästen alter Herrscherdynastien. Die Schicksale der Mächtigen im Süden Österreichs, von Friaul und Slowenien waren auf vielfältige Weise miteinander verbunden. Es werden die schönsten Baudenkmäler, Schlösser und Burgen inmitten einer reizvollen Landschaft präsentiert sowie interessante Querverbindungen aufgezeigt. Zu sehen sind : Bogensperk, das Schloss des Universalgelehrten Valvasor, sowie das in schwindelnder Höhe in eine Höhle bei Postojna gebaute Schloss Predjamski Grad in Slowenien, die beiden Traumschlösser Miramare und Duino an der italienischen Adria, sowie die Kärntner Märchenburg Hochosterwitz und das Barockschloss der Grafen Goess in Ebenthal bei Klagenfurt.
Wo:
BibelTV
Wann: Sonntag, 12.02.2012
Wann: Sonntag, 12.02.2012
Geistliche Musik
Auf ihrer Baltikumreise besucht Diane Bish die Städte St. Petersburg, Tallinn und Kopenhagen. Musikalisch wird sie begleitet von einem finnischen Streichensemble.
Wo:
MDR
Wann: Freitag, 10.02.2012
Wann: Freitag, 10.02.2012
Wild und urwüchsig ist das Piringebirge mit seinen rund 40 über 2.500 Meter hohen Gipfeln. Sein nördlicher Teil wurde 1962 zum Nationalpark erklärt und 1983 in die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes aufgenommen. Im April beginnt in einem kleinen Dorf am Fuße des Pirin der Auftrieb der Karakachan-Herde. Der Name erinnert an die Karakachani, die nomadisierenden Hirten der Region, die einst mit ihren Schafen, Pferden und Hunden über das Gebirge im Südwesten Bulgariens, nahe der Grenze zu Griechenland, zogen. Seit einigen Jahren werden die besonders zähen Haustiere im Pirin wieder gezüchtet. Die kräftigen, furchtlosen Karakachanhunde sollen Viehherden aus den umliegenden Dörfern vor Wölfen schützen, denn mehrere kleinere Rudel und einige Einzelgänger streifen durch die dichten Wälder des Nationalparks, in dessen östlichem Teil auch ein paar Bären mit ihren Jungen unterwegs sind. An den Karstfelsen in den unteren Lagen des Pirin brüten die bei uns sehr seltenen Adlerbussarde, auf den Plateaus in der alpinen Zone haben die Gämsen ihr Revier, und im mediteranen Klima des südlichen Teils des Gebirges fühlen sich auf trockenem, steinigem Boden die Äskulapnattern wohl, die auf der Balkanhalbinsel noch größer als in Mitteleuropa werden. Drei Nationalparks gibt es in Bulgarien. Der mit 400 Quadratkilometern kleinste von ihnen bietet nicht nur für viele Tiere und Pflanzen unterschiedlichste Lebensräume, er ist auch ein Paradies für Naturliebhaber, die mühsame Aufstiege nicht scheuen und die Einsamkeit lieben. Wanderwege führen durch jahrhundertealte Schlangenhautkiefer- und Weißtannenwälder sowie über gewaltige Gesteinsfelder zu einigen Gipfeln des Pirin.